Schulergänzende Betreuung: Bedarf ausgewiesen

Die Online-Umfrage der Schulverwaltung hat im Dorf Einsiedeln und in einzelnen Vierteln einen klaren Bedarf an schulergänzender Kinderbetreuung gezeigt. Im Dorf wünschen sich 75 Familien ein entsprechendes Angebot, in den Vierteln sind es etwa 50. Da manche Familien mehrere Kinder haben, liegt die  Zahl der benötigten Plätze selbstverständlich höher.

990 Familien wurden befragt. 395 oder ungefähr 40% haben den umfangreichen Fragebogen ganz ausgefüllt. Während sich im Dorf Einsiedeln 34% der Antwortenden ein schulergänzendes Angebot wünschen, sind es im ganzen Bezirk 31%.

In den Vierteln ist die Situation sehr unterschiedlich. Den kleinsten Bedarf weisst mit 8% Euthal aus. Interessant, weil gerade die Oberstufenschüler aus Euthal einen beträchtlichen Teil ihrer knappen Mittagszeit für den vermeidbaren Transport von Einsiedeln nach Euthal und zurück aufwenden. 20% Zustimmung zu einem Betreuungsangebot gibt es aus Willerzell, je 25% aus Trachslau und Bennau, 30% aus Gross und der Gemeinde Alpthal. Den grössten Zuspruch gab es mit 50% aus dem Viertel Egg. Egg ist nota bene auch jener Ort, an dem der VTBE schon seit einiger Zeit einen Tagesschul-Versuchsbetrieb ins Leben rufen möchte.

Zusätzlich wünschten sich rund 20% der Antwortenden eine qualifizierte Betreuung während der Schulferien. Die Zahlen ermöglichen eine erste grobe Bedarfsanalyse. Die Erfahrungen anderer Gemeinden zeigen, dass die Nachfrage in der Regel nochmals deutlich ansteigt, wenn das Angebot an schulergänzender Betreuung einmal gut eingeführt ist.